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Indien

Geografie

Indien ist mit einer Fläche von 3.287.590 km2 das siebtgrößte Land der Erde. Zum Vergleich: Die Fläche entspricht in etwa der Größe Westeuropas. Indien verfügt über sehr verschiedenartige Landschaften, geprägt wird es aber vor allem durch das höchste Gebirge der Welt, den Himalaya.

Im Norden Indiens, im Grenzgebiet zu Nepal und Bhutan, liegt die Provinz Darjeeling. Hier, in Lagen zwischen 600 und 2.000 Metern über dem Meeresspiegel, ließen britische Kolonialherren im Jahr 1847 zum ersten Mal Tee anbauen. Sie rodeten den subtropischen Urwald und pflanzten den Teestrauch Camellia sinensis, den sie zu diesem Zweck aus China mitgebracht hatten. Die nördlichsten Ausläufer des Himalayas ziehen sich quer durch das nördliche Kaschmir bis tief in das benachbarte Tibet hinein.

Im Nord-Osten schließt sich die etwas tiefer gelegene Region Assam an, die sich über rund 600 Kilometer entlang des Flusses Brahmaputra erstreckt, der die Landschaft stark prägt. Während der Monsunzeit von Juli bis September tritt der Strom Jahr für Jahr mehrere Wochen über die Ufer und überschwemmt weite Teile der Region.

Im Süden liegt das massive Hochland von Dekkan mit Teilen des ältesten Gesteins der Erde. Hier bestimmt das Gebiet Nilgiri die Teelandschaft. In den „Blue Mountains“ gelegen, befindet sich Nilgiri in einer Höhe von 1.000 bis 2.500 Metern über dem Meeresspiegel.

Klima

Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen der jeweiligen Anbaugebiete haben Auswirkungen auf die Teevielfalt. Je nach Boden- und Wetterverhältnissen variieren Aroma, Geschmack, Farbe und Stärke des Tees. Man kann also sagen, dass das Klima jeder Teesorte eine eigene charakteristische Note verleiht. Während der heißen Jahreszeit herrscht im Binnenland eine trockene Hitze, an der Küste ist die Luft dagegen feucht und heiß. Anfang Juni bis September/Oktober gibt es entlang den Küstengebieten aufgrund der großen Niederschlagsmengen häufig Überschwemmungen. Die Hochlagen sind davon nicht betroffen.

An den südlichen Berghängen des Himalayas wachsen die edelsten und höchst bezahlten Tees der Welt. Durchschnittlich liegen die Darjeeling-Gärten in einer Höhe von 1.200 Metern. Die Maximaltemperatur liegt hier bei 25 Grad Celsius, die Minimaltemperatur (zwischen Dezember und Januar) bei 8 Grad Celsius. Die extrem steilen Hänge garantieren, dass die Sonnenstrahlen in voller Stärke auf die Pflanze fallen. Die Teepflanze Thea Sinensis, die hier bevorzugt angebaut wird, braucht mindestens fünf Stunden Sonne am Tag. Hier, an den Südhängen des größten Gebirgsmassivs der Welt, gibt es mehr als genug davon. Und auch der lockere, gehaltvolle Lehmboden ist für Teegärten wie geschaffen. In den Wintermonaten kann es gelegentlich zu Frost kommen, der der Pflanze jedoch nichts anhaben kann.

In der feucht-heißen Hocheben von Assam bevorzugt man den Anbau der Teepflanze Thea Assamica. Sie ist ein reines Tropengewächs und braucht neben der Wärme auch ein hohes Maß an Feuchtigkeit. Je feuchter die Luft, desto schneller wachsen neue Teeblätter nach. Der Jahresniederschlag sollte optimalerweise bei 2.500 Millimeter über das ganze Jahr verteilt (die Teepflanze verträgt keine Staunässe) liegen. Dafür, dass immer ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, sorgt der Monsunregen. Er ist verantwortlich für die starken Niederschläge während der Sommermonate. Zu dieser Zeit gleicht Assam einem tropischen Gewächshaus. Die Wintermonate sind dagegen trocken und kühl.

Teeproduktion

Indien ist - nach China - der zweitgrößte Teeproduzent der Welt. Gut zwei Drittel der indischen Teeproduktion stammen aus den vier nördlichen Teeanbaugebieten: Assam, Darjeeling, Dooars und Sikkim. Ein Drittel der indischen Tees wird in den beiden südlichen Teeanbaugebieten Nilgiri und Kerala produziert. Indien ist im übrigen der wichtigste Schwarzteelieferant Deutschlands. 

Aktuelle Zahlen zur indischen Teeproduktion finden Sie jeweils im Statistikteil unseres aktuellen Jahresberichtsbands "Tee als Wirtschaftsfaktor" in der Rubrik Wirtschaft.

Geschichte

In Indien wurde erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Tee-Anbau begonnen, als 1780 ein britischer Oberst seine ursprünglich aus China stammenden Teesamen in indischen Boden pflanzte. Er hatte jedoch nur mäßigen Erfolg. Erst 1823 gelang es dem schottischen Major Robert Bruce, die Briten zu überzeugen, dass es Erfolgsaussichten habe, Tee in Indien anzupflanzen. Er war zuvor auf einem Jagdausflug zwischen den Regionen Assam und Burma auf große, wildwachsende Teesträucher gestoßen. Nur wenige Jahre später fanden zwei Botaniker dann auch in der Provinz Assam wilden Tee. Bis dato galt die China-Pflanze Camellia sinensis als die Ur-Pflanze des Tees. Seit der Entdeckung der Thea Assamica in Indien aber streiten die Gelehrten darüber, welche der beiden Pflanzen die ältere, ursprüngliche ist. Bereits im Januar 1839 wurden die ersten Kisten mit Tee aus Assam in London versteigert und lösten große Begeisterung bei den Maklern der dortigen Tee-Börse aus.

Als Folge dieser Begeisterung legten Briten die ersten große Teegärten in Indien an, indem der Urwald soweit gerodet wurde, dass die Teesträucher sich ausbreiten konnten. Schon im Folgejahr konnte die erste Ernte eingefahren werden.

Obwohl die Anpflanzungen sich nach und nach vergrößerten, gab es bis Mitte des 19. Jahrhunderts Klagen seltens der Pflanzer und Teehändler. Aus heutiger Sicht hat sich die Geduld jedoch gelohnt.

Teeanbau und Verarbeitung 

Die wohl bekanntesten und wichtigsten Gebiete für den Teeanbau in Indien sind Darjeeling und Assam. Doch auch die Regionen Dooars, Sikkim und Nilgiri spielen eine bedeutende Rolle für den Teeanbau Indiens. Neben Schwarzen Tees produziert Indien, wenn auch in geringer Menge,  Grüne Tees und Weiße Tees. 

Darjeeling: zart blumig bis herb würzig

Der Ablauf der Jahreszeiten bestimmt Vielfalt und Charakter des Darjeeling-Tees. Das Teeanbaugebiet Darjeeling ist in sieben Unterdistrikte aufgeteilt: Ost- und West-Darjeeling, Nord- und Süd-Kurseong, Mirik, Rundbong Valley und Teesta Valley. Dabei ist West-Darjeeling das bedeutendste Anbaugebiet der Region. 

Kühle Nächte und intensive Sonnenstrahlen am Tag geben dem edlen Tee, der an den südlichen Berghängen des Himalayas wächst, seine charakteristische Note. Von mild und leicht bis würzig-aromatisch reicht die Bandbreite des Darjeeling-Tees. Fast neun Monate im Jahr – von März bis November – wird in Darjeeling Tee geerntet. 

Der Arbeitsaufwand bei der Darjeeling-Ernte ist besonders hoch. So wird zum Beispiel für ein Kilo Darjeeling First Flush eine Menge von cirka 12.000 Blättern benötigt, während für ein Kilo Assam-Tee bereits 4.000 Blätter ausreichen. Während der Erntezeiten steigen die Pflückerinnen schon in der Morgendämmerung die schmalen Pfade zu den mehr als 80 Teegärten der Provinz hinauf. Da viele Teesträucher an Hängen mit einer Neigung von bis zu 45 Grad stehen, ist der Einsatz von Erntemaschinen hier ausgeschlossen. So sorgen letztlich die Darjeeling-Teegärten für den Fortbestand der manuellen Pflückung, die eine der Voraussetzungen für eine hohe Qualität des Tees darstellt. Die frisch geernteten Teeblätter werden umgehend zur Verarbeitung in die Fabriken transportiert, um Qualitätsverluste zu vermeiden. 

In Darjeeling werden Tees ausschließlich nach der traditionellen orthodoxen Methode verarbeitet. Nach der dreimonatigen Winterpause werden Anfang März bis Mitte April die ersten zarten Blätter geerntet. Der First Flush bietet einen besonders zarten, blumigen Geschmack. Dementsprechend groß ist auch die Nachfrage. Die erste Pflückung, die in Deutschland erhältlich ist, heißt Flugtee. Seinen Namen hat dieser Tee daher, dass er ganz frisch aus Indien nach Deutschland eingeflogen wird. Die Blätter des fertig verarbeiteten (fermentierten) First Flush sollten dunkel sein. Es dürfen allerdings einige grünliche, d.h. unvollständig fermentierte Blätter vorkommen. Der Aufguss eines guten First Flush variiert farblich von hellgold über bernsteinfarben bis golden-grünlich. Der Second Flush (Sommertee), der zwischen Mitte Mai und Mitte Juli gepflückt wird, ist dagegen kräftiger und würziger. Die Tassenfarbe reicht von leicht rötlich bis bräunlich. 

Zwischen First Flush und Second Flush werden die so genannten Inbetweens (Frühlingstees) geerntet. Sie werden häufig in Teemischungen verwendet. Gegen Ende Juni setzt in Darjeeling der Monsunregen ein. Trotz der sehr starken Niederschläge setzen die Teepflücker auch während der Regenzeit die Ernte fort. Die sogenannten Regentees sind im Vergleich zum First und Second Flush vom Aroma her eher herb und weisen eine grünlich braune Tassenfarbe auf. Erst im Spätherbst, wenn der Regen nachgelassen hat und die Temperaturen deutlich zurückgegangen sind, werden wieder bessere Qualitäten geerntet. Die als Autumnal Teas bekannten Herbsttees zeichnen sich durch einen herb-würzigen Geschmack aus, die Tassenfarbe ist rostbraun. 

Weitere Anbaugebiete, die an Darjeeling angrenzen und gute Qualitäten hervorbringen, sind Terai und Cachar. 

Assam: Von fruchtig-frisch bis malzig-würzig 

Wie Darjeeling ist auch die im Nordosten Indiens gelegene Hochebene von Assam in verschiedene Teeanbaugebiete unterteilt. Die fünf Regionen Hatimara, Borengajuli, Sockieting, Kondoli und Hunwal bilden das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt. Dank der extremen Feuchtigkeit und der tropischen Hitze wachsen die Pflanzen sehr schnell und bringen eine reichhaltige Ernte. Dadurch ist Assam das ertragreichste Teeanbaugebiet Indiens. In rund 2.400 Teegärten, die über das gesamte Assam-Gebiet verteilt sind, werden die Blätter für einen würzigen, mitunter leicht malzigen Tee angebaut. In Höhenlagen sind bis zu 15 und in den Niederungen bis zu 30 Pflückungen pro Jahr möglich. 

In Assam werden Tees überwiegend nicht wie in Darjeeling nach der orthodoxen Methode verarbeitet, da man zur Regenzeit die Blätter kaum richtig trocknen kann. Man geht hier meistens nach der CTC-Methode (Crushing, Tearing, Curling) vor. Die Blätter lassen sich schneller verarbeiten und intensiver trocknen. Bei dieser Methode entstehen Sortierungen von Broken-Tees, die gerne für Mischungen eingesetzt werden, und Fannings, die aufgrund ihrer Ergiebigkeit für Teebeutel verwendet werden. Ein guter Assam hat ein schwarzes Blatt von mittelgroßer Körnung und ist durchsetzt mit goldenen Blattspitzen, den sogenannten „Tips“. Aufgrund des Klimas kann in den Teegärten in Assam das ganze Jahr über geerntet werden. Wie beim Darjeeling gibt es auch hier im Frühling einen First Flush. Anstelle des typisch malzig-würzigen Geschmacks haben die Tees dieser Pflückung einen fruchtig-frischen Charakter. 

Der Second Flush wird ab Mitte Mai geerntet. Optimale Bedingungen sind Regen zu Anfang des Monats und ab Mitte Mai (am besten nachts) nur noch gelegentliche Schauer. Direkte Sonneneinstrahlung wirkt sich negativ auf die Qualität der Assam-Tees aus. Typisch für Assam-Tees ist neben dem vollmundigen Geschmack auch die kräftige, dunkle Farbe. Die Blätter lassen sich hervorragend mit anderen Teesorten mischen. Tee aus Assam liefert die Grundlage für viele bekannte Mischungen wie zum Beispiel Ostfriesen-Tee. Dieser besteht zu mehr als der Hälfte aus Assam-Tee. Bei der Englischen Mischung ist traditionell etwa ein Drittel Assam enthalten. 

Dooars: Teegenuss mit „Honey-Flavour“ 

Zwischen Darjeeling und Assam, im flachen Land, liegt die Region Dooars. Sie gehört zu den Teedistrikten im Himalaya, die südlich von Darjeeling liegen, aber nicht in so großer Höhe. Mit mehr als 60.000 Hektar ist Dooars das dritte größere Anbaugebiet im Norden Indiens. Die Anbaufläche ist dreimal so groß wie die in Darjeeling. Hauptsächlich wird hier die Thea Assamica-Pflanze angebaut, die einen höheren Ertrag liefert als die Thea Sinensis. Tee aus Dooars wird wie der Assam-Tee zum größten Teil nach der CTC-Methode verarbeitet. 

Die First Flush Dooars schmecken ähnlich wie Darjeelings: leicht, blumig und aromatisch. Die zweite Pflückung ist vom Geschmack her kräftiger, man spricht auch vom „Honey-Flavour“. 

Sikkim: nördlichstes Teeanbaugebiet Indiens 

Umrahmt von Nepal, Tibet und Bhutan liegt Sikkim, das nördlichste Tee-Anbaugebiet in Indien. In dieser Region gibt es nur einen einzigen Teegarten namens „Temi“. Die Tees, die hier angebaut werden sind qualitativ besonders hochwertig und stehen den Darjeelings in keiner Weise nach. Tee aus Sikkim zeichnet sich durch seinen eleganten Geschmack und sein edles Aroma aus. Die Erntezeit beginnt in Sikkim etwa vier Wochen später als in Darjeeling.

Nilgiri: 2.500 Meter über dem Meeresspiegel

Das höchstgelegene Tee-Anbaugebiet der Welt – mit Teegärten in einer Höhe von über 2.500 Meter über dem Meeresspiegel – befindet sich ganz im Süden Indiens, in den Nilgiri-Bergen. Typisch für die Region sind die vielen kleinen Teegärten, die von ca. 20.000 Kleinbauern bewirtschaftet werden. Durch das warme Klima kann der Tee das ganze Jahr über geerntet werden. Die besten Tees erhält man allerdings in der Zeit von Januar bis April, bevor der Regen einsetzt, und von Juli bis August. Aufgrund ihres herben, fruchtigen Aromas erinnern sie geschmacklich an Ceylon-Tees. Diese Tees bilden eine gute Grundlage für die in Deutschland beliebte sogenannte Englische Mischung.

Reisetipps 

Eine Reise durch Indien ist gleichzeitig eine Reise durch die Jahrtausende alte Geschichte des Landes. Faszinierende Tempel und prächtige, alte Paläste hinterlassen einen tiefen Eindruck. Das gilt ebenfalls für die zahlreichen Feste, die gigantischen Berge und die wunderschönen weißen Sandstrände. Wer nach Indien fliegt, sollte sich auch den Besuch einer der vielen Teegärten und -fabriken nicht entgehen lassen. Die wohl bekanntesten Anbaugebiete sind Darjeeling und Assam. 

Darjeeling

Ursprünglich war Darjeeling ein Erholungsgebiet für britische Kolonialbeamte. Erst im Jahre 1852 legten die Engländer hier die ersten Teegärten für den kommerziellen Anbau an. Darjeeling-Tee wächst an den südlichen Berghängen des Himalayas, in einer Höhe von 600 bis 2.000 Metern. Die schönste Zeit, diese Region kennen zu lernen, ist von März bis Mitte Juni und von September bis Oktober. Wer die Erntezeiten direkt miterleben möchte, sollte unbedingt das Happy Valley Tea Estate aufsuchen. Hier bekommt man besonders gute Einblicke in die Pflückung und Verarbeitung der Pflanzen. Außerdem ist die Sicht in dieser Zeit hier oben am besten; mit dem einsetzenden Monsunregen im Juli sind die Berggipfel häufig in Wolken gehüllt. Sommerkleidung, feste Schuhe und eine warme Jacke für die kühlen Abende sind genau richtig. Wer das Abenteuer liebt, sollte mit dem „Toy Train“, einer alten Dampflok, von Siliguri nach Darjeeling fahren. Allerdings braucht man schon etwas Ausdauer – die Bahnfahrt bis nach Darjeeling beträgt ca. 8,5 Stunden. 

Assam 

Wer es würzig liebt, ist in Assam bestens aufgehoben. Hier, im Nordosten Indiens, wird das gesamte Jahr über der bei uns so beliebte Assam-Tee geerntet. Die beste Reisezeit ist zwischen Oktober und April, denn von Mai bis September wird die Region von starken Regenfällen heimgesucht. Wer nach Assam reist, sollte in jedem Fall einen Besuch bei einer der zahlreichen Teegärten oder Teefabriken einplanen. Hier erfährt man, wie aus dem grünen Tee-Blatt der fertige Tee hergestellt wird. Die Luft ist dabei von einem aromatischen Duft erfüllt. In der Hauptstadt Assams, Guwahati, kann man dann direkt miterleben, wie es bei einer richtigen Tee-Auktion zugeht. Denn hier befindet sich eine der weltweit größten Auktionsbörse für CTC-Tee. Wer eine Reise im November plant, sollte in jedem Fall auch das „Assam Tea Festival“ im nördlich gelegenen Jorhat besuchen und von hier aus einen Abstecher zur Majuli-Insel, der größten Flussinsel der Welt, unternehmen. 

Darüber hinaus ist Assam für seine Nationalparks bekannt. Sehenswert ist hier vor allem der unweit gelegene Kaziranga-Nationalpark. Hier lebt das seltene, indische Panzernashorn. 

Nilgiri 

Einen besonders schönen Eindruck von der Landschaft Indiens bekommt man bei einem Besuch der Nilgiris – den „blauen Bergen“. Das besonders angenehme Klima und die Ruhe, die die Gebirgslandschaft ausstrahlt, lockten bereits die Briten während der Kolonialzeit zur Erholung hierher. Lohnenswert ist auch ein Besuch der Teegärten Nilgiris, die übrigens die bedeutendsten Südindiens sind. Wer es etwas turbulenter mag, sollte in der Zeit von Januar bis Februar nach Nilgiri reisen. Dann verwandelt sich die Gegend für drei Tage lang in einen Ort des Feierns. Beim "Tea and Tourism Festival" haben die Besucher Gelegenheit, verschiedene Sorten zu testen und allerlei Wissenswertes rund um das Produkt Tee zu erfahren.

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