Tea & Herbal Infusions Europe (THIE) ist der europäische Verband, der die Interessen der Produzenten und Händler von Tee (Camellia sinensis) und Kräutertee sowie deren Extrakte in der EU vertritt. Aufgabe des Verbandes ist es, die Interessen der Tee- und Kräuterteebranche insbesondere im Hinblick auf fachliche und wirtschaftliche Belange für beide Produktgruppen einheitlich auf europäischer Ebene zu vertreten. THIE ging 2015 aus dem Zusammenschluss der beiden Vorläuferorganisationen European Tea Committee (ETC) und European Herbal Infusion Association (EHIA) hervor.

Web: www.thie-online.eu

Die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) ist der Schwesternverband des Deutschen Teeverbandes und befasst sich schwerpunktmäßig mit Fragen des Lebensmittelrechts und der Lebensmittelkunde sowie ernährungsphysiologischen Fragen im Hinblick auf Kräuter- und Früchtetees.


Web: www.wkf.de

Als branchenübergreifender Wirtschaftsverband vereinigt die WGA das gebündelte Know-how der verschiedenen Branchen des Groß- und Außenhandels. Die Kompetenz umfasst die Bereiche Food und Non-Food. Mitglieder sind deutsche, europäische und internationale Fachverbände sowie Einzelfirmen, deren Aktivitäten sich auf den internationalen Handel konzentrieren.

Web: www.wga-hh.de

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören ca. 500 Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette – Industrie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und angrenzende Gebiete – sowie zahlreiche Einzelmitglieder an.
       
Web: www.bll.de

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) ist die unabhängige Plattform für Normung und Standardisierung in Deutschland. Der Deutsche Teeverband unterstützt das DIN bei der Überprüfung und Erstellung von Normen im Bereich Tee und begleitet auch internationale Normungsvorhaben im entsprechenden Arbeitsausschuss „Tee“. 


Web: www.din.de

Der FEI ist die einzige Forschungsorganisation, die für alle Branchen der deutschen Lebensmittelwirtschaft tätig ist. Er wurde 1953 in Eigeninitiative forschungsaktiver Unternehmen als gemeinnütziger Verein gegründet. Seine Mitglieder sind Unternehmen und Wirtschaftsverbände der deutschen Lebensmittelindustrie, des Lebensmittelhandwerks sowie der Zulieferindustrie. Selbstverständnis und Tätigkeiten des FEI basieren auf der Idee, industrienahe Forschung über die Grenzen des Wettbewerbs einzelner Unternehmen hinaus gemeinsam zu organisieren.

Web: www.fei-bonn.de

Der VDOE setzt sich seit 40 Jahren als berufspolitische Vertretung der Oecotrophologen, Haushalts-, Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaftler (mit einem Diplom, Bachelor oder Master als Studienabschluss) in Deutschland für die Interessen seiner Mitglieder ein. Vorrangiges Ziel dabei ist, Arbeitsgebiete für Oecotrophologen zu erschließen und ihren qualifikationsgerechten Einsatz zu sichern. Der VDOE arbeitet unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Ziele.

Web: www.vdoe.de

Tea Boards

In einer Vielzahl von Teeanbauländern fungieren die sog. "Tea Boards" als zumeist unabhängige Tee-Aufsichtsbehörden, die für den reibungslosen Ablauf der heimischen Teewirtschaft Sorge tragen.

1953 in Kolkata gegründet, setzt sich das Tea Board of India aus Mitgliedern verschiedener Interessengruppen zusammen. Diese vertreten die Belange der Regierung, der verschiedenen Anbaugebiete Indiens, der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in den Teegärten, der Fabriken, der Händler sowie der Verbraucher.

Als unabhängige Institution unter der Führung des Handelsministeriums in Neu Delhi ist das Tea Board of India in erster Linie für die Einhaltung der politischen und wirtschaftlichen Regierungsbeschlüsse verantwortlich. Seine Aufgaben bestehen außerdem in der Förderung und dem Ausbau der indischen Teeindustrie durch weltweite Vermarktung der einheimischen Produkte und der Erstellung und Verbreitung von aussagekräftigen Statistiken. Neben diesen eher wirtschaftlich orientierten Tätigkeiten setzt sich das Tea Board of India aber insbesondere auch für soziale Projekte zugunsten der Arbeitnehmer in den Teegärten und deren Familien ein.
Tea Research Association (TRA)

Im Jahr 1911 wurde in Jorhat (Assam) am Tocklai-Fluss die weltweit erste Versuchs- und Forschungsstation für den Teeanbau gegründet. Die damaligen Träger waren die Teeindustrie, die indische Bundesregierung zusammen mit den Regionalregierungen von Assam und Bengalen.

Seit 1964 firmiert diese Station als "Tea Research Association" (TRA). Seit 1990 befindet sie sich in Trägerschaft des Wirtschaftsministeriums und des Tea Board of India. Die Station in Jorhat zählt heute noch zu den weltweit wichtigsten Versuchs- und Forschungseinrichtungen, die sich mit der Kultivierung von Tee (Camellia sinensis) befassen.

Tee ist eins der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte Kenias: Das Tea Board of Kenya wurde im Jahre 1950 als staatliche Einrichtung gegründet, um die Interessen der Kleinbauern und der großen Teeproduzenten zu vertreten. Es ist für die gesamte Organisation des Teeanbaus, inklusive der Produktion und des Exports zuständig.  

Seine übergeordnete Aufgabe ist es, den reibungslosen Ablauf der gesamten einheimischen Teeindustrie zu gewährleisten, dazu gehört auch die Lizenzvergabe für Fabriken sowie die Registrierung von Teebauern, Käufern und Maklern, Packern, Exporteuren und Händlern.

Außerdem setzt sich das Tea Board of Kenya für die Vermarktung des Tees und die Öffentlichkeitsarbeit sowohl im kenianischen als auch in wichtigen internationalen Märkten ein. Um das Thema der Forschung kümmert sich die „Tea Research Foundation of Kenya“ in Kericho.

Das Sri Lanka Tea Board wurde 1976 aufgrund eines parlamentarischen Aktes gegründet. Das Tea Board ist die oberste Behörde der srilankischen Teeindustrie und eine staatliche Einrichtung unter der Aufsicht des Ministeriums für Plantagenindustrien.

Tea Research Institute (TRI)

Im Jahre 1925 gründete die nationale Vereinigung der Teepflanzer ein Forschungslabor in der Stadt Nuwara Eliya, um weitere Aspekte des kommerziellen Teeanbaus zu erforschen.

Bereits 1929 zog man an den heutigen Standort, einem Anwesen in Talawakelle, in Dimbula, dem größten Teeanbaugebiet Sri Lankas, um dort eine große Versuchsstation einzurichten.

Heute hat das TRI Niederlassungen in allen wichtigen Teeanbaugebieten Sri Lankas. Das Institut wird aktuell vom Tea Research Board von Sri Lanka geführt, das - ebenso wie das Sri Lanka Tea Board - unter der Aufsicht des Ministeriums für Plantagenindustrien steht.