Pressemitteilungen

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2018

Starkes Ergebnis für die deutsche Teebranche
Der Trend zum Tee setzt sich fort


Hamburg, 9. Juli 2018

2017 präsentierte sich für Deutschlands Teebranche als ein weiteres, wirtschaftlich erfolgreiches Jahr. Das deutsche Importvolumen von Tee aus 63 Ländern weltweit betrug 53.544 Tonnen. Damit knüpfen die Ergebnisse an die Rekordzahlen aus 2016 an.

 

Tee in Deutschland heiß begehrt

Der Teekonsum der Bundesbürger liegt weiterhin auf dem Rekordniveau der Vorjahre. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche 27,5 Liter Schwarz- und Grüntee pro Jahr und damit fast genauso viel wie 2016. „Tee ist gefragter denn je: Aktuell besonders in Form von Getränken mit Tee, die gerade der jungen Szene auf der Suche nach dem heißesten Trend Erfrischung bieten“, beschreibt der Geschäftsführer des Teeverbands Maximilian Wittig die Entwicklung. „Getränke mit Tee präsentieren sich als ready-to-drink Tea aus der Flasche und passen perfekt zum urbanen Lebensstil junger Menschen: für zuhause oder unterwegs, beim Sport oder beim Entspannen.“ 

Liebe zum Schwarztee, Lust auf Grüntee

Schwarzer Tee ist unverändert der Liebling deutscher Teetrinker und konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar wieder etwas zulegen. Das Verhältnis der Marktanteile von Schwarz- zu Grüntee beträgt 73:27, während es sich 2016 noch auf 72:28 belief. 

Bequem als Beutel oder individuell dosiert

Unverändert sind die Vorlieben der Konsumenten beim Einkauf, wenn es um die Entscheidung loser Tee oder Teebeutel geht: Der Teebeutel behält seinen Anteil von 40 Prozent am Markt, loser Tee bleibt mit einem Anteil von 60 Prozent aber weiterhin die gefragtere Variante.

Bio-Tee hoch im Kurs

Einen deutlich positiven Trend gibt es beim Bio-Tee: Teetrinker in Deutschland genießen immer mehr Tee aus kontrolliert biologischem Anbau. Der Anteil von Bio-Tee am Gesamtverbrauch stieg erneut um knapp zwei Prozentpunkte auf insgesamt 9,4 Prozent. Tatsächlich ist der Anteil sogar noch höher, denn auch konventionelle Mischungen enthalten häufig Anteile an Bio-Tee, ohne als Bio ausgezeichnet zu sein“, erklärt Maximilian Wittig. „In Deutschland erhältlicher Tee ist ohnehin von ausgezeichneter Qualität und sicher. Dafür stehen die hohen Ansprüche der Hersteller an ihre eigene Qualitätssicherung und strengste Kontrollen.“ 

Tee-Trend in der Gastronomie hält an

Die meisten Deutschen kaufen ihren Tee im Lebensmitteleinzelhandel oder beim Discounter: Mit 51,5 Prozent ist dies weiterhin der stärkste Vertriebsweg. 18 Prozent besuchen ein Teefachgeschäft. 5,2 Prozent des Tees in Deutschland wird über Großverbraucher und die Gastronomie vertrieben.

Indien wieder Deutschlands größter Teelieferant

Über die Hälfte der Tee-Importe kam aus Indien und China zu uns, dabei wurde zum zweiten Mal in Folge mehr indischer Tee nach Deutschland importiert als Tee aus China. Jeweils etwas weniger als 14 Prozent der Tee-Importe stammten aus Afrika und Sri Lanka. Mit seinem großartigen und vielseitigen Tee-Angebot steht Deutschland an der Weltspitze und ist gleichzeitig Drehscheibe: Die hier in außergewöhnlicher Vielfalt verfügbaren Sorten und aromatisierten Tee-Spezialitäten werden wieder in über 100 Länder exportiert.

Kenia rollt den Tee-Export erneut auf

Beim Tee-Export präsentierte sich Kenia 2017 erneut als die weltweit führende Nation: Das afrikanische Land liegt mit 402.883 Tonnen weltweit auf dem Spitzenplatz.

Eigenverbrauch im Ursprung steigt

Insgesamt ist der Anteil der Exporte in den Tee-Anbauländern leicht rückläufig (um 1,2 Prozentpunkte auf 31,2 Prozent), während der Eigenverbrauch im Jahresvergleich um nominal sechs Prozent anstieg.

Der Weltstar in der Tasse

„Rund um den Globus ist Tee nach Wasser das mit Abstand beliebteste und das am meisten konsumierte Getränk“, so Maximilian Wittig: „Mittlerweile werden pro Jahr weltweit knapp 4,5 Billionen Tassen Schwarz- oder Grüntee getrunken.“ Mit der Rekord-Teeproduktion von knapp 5,7 Mio. Tonnen erzielte die globale Teeherstellung 2017 ein Wachstum von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Der ausführliche Jahresberichtsband „Wirtschaftsfaktor Tee 2018“ inklusive Bilder und detaillierte Grafiken finden Sie für redaktionelle Zwecke unter:

 

Wirtschaftsfaktor Tee - Zahlen 2017

 

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2017

Tee ist bei den Deutschen im Trend | Nie wurde mehr Tee produziert

Hamburg, April 2017

Die deutsche Teebranche blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2016 zurück. Der Gesamtinlandsverbrauch lag mit 19.220 Tonnen Tee erneut auf Rekordniveau.

Im Durchschnitt hat jeder Bundesbürger 28 Liter Tee getrunken
Das ist so viel wie im Vorjahr, als diese historische Bestmarke erstmals erreicht wurde. „Tee wird heute mehr denn je wertgeschätzt, nicht nur als Begleiter zum Frühstück oder als Afternoon Tea. Tee ist Teil hippen Lifestyles und wird immer öfter regelrecht zelebriert, etwa in Tea Lounges, Cocktailbars, Flagship Stores oder innovativen Start-ups“, freut sich der Vorsitzende des Deutschen Teeverbandes Jochen Spethmann über die Entwicklung.

Im- und Exportzahlen positiv
Die deutschen Teehändler importierten 57.518 Tonnen, ein Plus von 0,6 Prozent. Erstmals seit 12 Jahren war Indien wieder Deutschlands größter Teelieferant, gefolgt von China. Deutsche Tee-Exporte - in weltweit 110 Länder - legten um 1,2 Prozent auf 25.413 Tonnen zu.

Wurde Grüntee zuletzt immer stärker nachgefragt, konnte der Schwarztee 2016 Anteile zurückgewinnen. Aktuell beträgt das Verhältnis von Schwarz- und Grüntee 72 zu 28 Prozent.

Handel, Gastronomie und Verbraucher interessieren sich zunehmend für Teespezialitäten und Premium-Tees. Das Verhältnis von losem Tee zu Teebeuteln liegt weiter bei 60 zu 40 Prozent. Mehr als die Hälfte des Tees wird über den Lebensmitteleinzelhandel und Discounter vertrieben..

18,2 Prozent der Teeliebhaber kauften in Teefachgeschäfte ein.

Gastronomie und Großverbraucher konnten im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 0,3 Prozentpunkten, das entspricht einem Marktanteil von 4,9 Prozent, verzeichnen.

Die weltweite Teeproduktion wuchs 2016 um fünf Prozent und erreichte mit 5,4 Millionen Tonnen ein neues Rekordhoch.

Tee ist nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt, noch weit vor Kaffee. Rund um die Erde werden jährlich fünf Billionen Tassen Tee getrunken, das sind täglich knapp 14 Milliarden Tassen.

China, Indien, Kenia, Sri Lanka und Indonesien sorgten zusammen für mehr als 80 Prozent der Welt-Teeproduktion. China ist 2016 nach wie vor mit Abstand wichtigster Produzent von Grüntee, Indien bestätigte seine führende Rolle als Produzent von Schwarztee. Weltgrößter Exporteur von Tee insgesamt war Kenia mit 433.551 Tonnen Tee, gefolgt von China (328.692 t), Sri Lanka (280.874 t) und Indien (213.500 t).

Der ausführliche Jahresberichtsband „Wirtschaftsfaktor Tee 2017“ inklusive Bilder und detaillierte Grafiken finden Sie für redaktionelle Zwecke unter:

Wirtschaftsfaktor Tee

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2016

Kenia ist drittgrößter Tee-Produzent der Welt

Hamburg, Oktober 2016

Kenia ist Exportweltmeister für Schwarzen Tee. 380.000 Tonnen hat das ostafrikanische Land im vergangenen Jahr exportiert, was wiederum 25 Prozent der Deviseneinkünfte entspricht. Damit ist Tee neben Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren und beschäftigt gut zehn Prozent der Einwohner.

Nicht Blumen, nicht Kaffee – es ist Tee, der eine rasante Entwicklung hinter sich hat und neben dem Tourismus einer der größten und wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes ist. Im Gegensatz zu China und Indien, wo Tee bereits seit vielen Jahrhunderten angebaut wird, wurden die ersten Pflanzen erst 1903 auf kenianischem Boden kultiviert. Der erste Export des Tees erfolgte 1928 nach London. Heute – nur fast 90 Jahre später – ist Kenia drittgrößter Tee-Produzent der Welt. 2015 wurden 400.000 Tonnen Schwarzer Tee produziert. 95 Prozent davon (380.000 Tonnen) wurden später außerhalb Kenias genossen. Kein anderes Land der Welt exportiert heute so viel Schwarzen Tee wie Kenia. Grund hierfür ist sicher die Besonderheit, dass in Kenia das gesamte Jahr über geerntet werden kann. Das Great Rift Valley, in dem sich die verschiedenen Tee-Anbaugebiete befinden, bietet hierfür ideale klimatische Bedingungen und eine hervorragende Bodenbeschaffenheit.

Kenia ist ein Land der Kleinbauern. Allein über 600.000 haben sich in der Kenya Tea Development Agency (KTDA) genossenschaftlich zusammengeschlossen und kultivieren Tee auf einer Fläche von 149.000 Hektar. Dabei ernten sie 61 Prozent der Gesamtmenge an Tee. Insgesamt betreibt die KTDA für ihre Mitglieder heute 67 Teefabriken in den verschiedenen Tee-Anbauregionen Kenias.

Über vier Millionen Einwohner verdienen ihren Lebensunterhalt mit Tee. Das sind rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Das besondere Merkmal kenianischer Tees ist das eher rund-aromatische und würzige Aroma, teils mit einer leicht zitronigen Note. Dieses Aroma ist besonders bei den Briten beliebt, weswegen kenianischer Tee ein wichtiger Bestandteil des beliebten „English Breakfast“ ist.

 

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Tees gehören zu den beliebtesten Getränken in Deutschland

Hamburg, Oktober 2016

Ob Schwarzer oder Grüner Tee, Kräuter- oder Früchtetee ˗ Tees gehören zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Der Pro-Kopf-Konsum lag 2015 bei durchschnittlich 68 Litern. Davon wurden gut drei Viertel im Teebeutel zubereitet.

Tees aller Art werden immer beliebter. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 68 Litern gehören Tees zu den beliebtesten Getränken in Deutschland, was die Zahlen des Deutschen Teeverbands e.V. und der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. belegen.

Klassiker wie Darjeeling und Earl Grey sowie die Kräutertees Pfefferminze, Kamille und Fenchel sind seit Jahren die favorisierten Sorten. Doch die Lust auf etwas Neues und Außergewöhnliches hat die Angebotsvielfalt deutlich gesteigert. Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Grüne Tees, aber auch Tees aus exotischen Ursprüngen wie Neuseeland oder Thailand. Im Bereich der Kräuter- und Früchtetees sind Zutaten wie Ingwer, Holunderblüten und Limette seit Längerem auf Erfolgskurs.

Ebenso bleiben bei der Zubereitungsart keine Wünsche offen. Ob mit loser Ware oder ganz bequem im Teebeutel in jeglicher Form – der Markt bietet für jeden Geschmack und für jede Gelegenheit die passenden Tees. Circa drei Viertel aller konsumierten Tassen werden im Teebeutel zubereitet. Schwarz- und Grüntees, werden bevorzugt als lose Blattware aufgegossen. Für viele Liebhaber von Tees ist die Zubereitung bereits Genuss und wird regelrecht zelebriert.

Tees treffen den „Nerv der Zeit“
"‘Tee-Trinken und entspannen‘ ist das heutige Motto und trifft genau auf das Bedürfnis der Verbraucher in der Hektik des heutigen Alltags nach Entschleunigung, Genuss und Besinnung auf das eigene ‚Ich‘", so Maximilian Wittig  vom Deutschen Teeverband e.V. und von der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. Nicht zu vergessen sind die vielen positiven Auswirkungen auf den Körper, die Tees zugesprochen werden. „Darüber hinaus können die beliebten Heißgetränke einen wichtigen Beitrag zur täglichen Flüssigkeitsversorgung leisten. Tees enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, sind praktisch kalorienfrei und bieten eine große Geschmacksvielfalt“, weiß Maximilian Wittig zu berichten.

Schwarztee im Norden, Kräutertee im Süden
Während im Norden vermehrt Schwarztee getrunken wird, ziehen die Süddeutschen Kräutertees vor. Diese Vorlieben haben in der historischen Entwicklung ihren Ursprung. Bereits im Mittelalter wurden Kräutertees bevorzugt im Süden Deutschlands getrunken. Dies lag zum einen an den günstigen klimatischen Bedingungen, zum anderen an den zahlreichen Klöstern, die zumeist einen Kräutergarten besaßen. Anders im hohen Norden: Hier trat der Schwarztee erst über Holland, dann später über die deutschen Einfuhrhäfen seinen Siegeszug vor circa 400 Jahren an.


Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Teeverbands e.V. und der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V.

 

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Hamburg, Januar 2016

Maximilian Wittig (30) hat zum 1. Januar 2016 die Geschäftsführung des Deutschen Teeverbandes e.V. (TEE) übernommen.

Der Lebensmittelchemiker Wittig folgt Dr. Monika Beutgen nach, die sich zukünftig auf ihre Aufgaben als Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Groß- und Außenhandel Hamburg e.V. (WGA) sowie als Geschäftsführerin des europäischen Verbandes Tea & Herbal Infusions Europe (THIE) sowie der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) konzentrieren wird. Dem Deutschen Teeverband bleibt sie als Justitiarin verbunden. Wittig ist bereits seit 2013 als Referent der Geschäftsführung für den Deutschen Teeverband tätig.
Der Deutsche Teeverband e.V. ist die Branchenvertretung der Hersteller und Händler von Tee (Camellia sinensis). Die Mitgliedsunternehmen produzieren und handeln mit Tees für den deutschen Markt ebenso wie für internationale Märkte, wo das Know-how deutscher Tee-Experten sehr geschätzt wird. In Deutschland werden jährlich 27,5 Liter Tee pro Kopf getrunken.

 

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2015

Statement zum „test“-Bericht vom 24.09.2015

Hamburg, September 2015

Das Verbrauchermagazin „test“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (10/2015) über unerwünschte Substanzen in 25 verschiedenen Grünen Tees. Bis auf einen Tee, der aus einem Asia-Laden stammt, erfüllen alle getesteten Tees die gesetzlichen Bestimmungen. Im Fazit kommt die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass man Tee bedenkenlos trinken kann. Sie rät den Verbrauchern, regelmäßig das Produkt zu wechseln.

Die Teewirtschaft nimmt grundsätzlich alle Erkenntnisse zur Beschaffenheit von Tees zum Anlass, die umfänglichen gemeinsamen Maßnahmen zur Qualitätssicherung weiter zu optimieren. Dies gilt auch für die aktuellen Ergebnisse der Stiftung Warentest.

Besonders kritisch stufte die Stiftung Warentest dabei die Substanzen Pyrrolizidinalkaloide (PA) sowie Anthrachinon ein.

Pyrrolizidinalkaloide: BfR hält Gesundheitsgefährdung bei normalem Konsum für unwahrscheinlich

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat im Rahmen eines Forschungsprojekts 2013 erstmals PA in Tees, darunter auch Grüner Tee, nachgewiesen. Nach Aussage des BfR ist eine Gesundheitsgefährdung bei normalem Konsum unwahrscheinlich. Es sind keine Fälle bekannt, bei denen Verbraucher durch den Konsum von handelsüblichen Tees gesundheitlich beeinträchtigt wurden. PA sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die in Unkräutern vorkommen und unbeabsichtigt in Lebensmittel gelangen. Außer in Tee wurden sie auch schon in Honig, Milch, Eiern, Getreide, Gemüse oder Salat nachgewiesen.

Anthrachinon: Alle Tees unterschreiten Höchstmenge

Alle getesteten Grünen Tees unterschreiten den gesetzlich zulässigen Höchstgehalt für Anthrachinon. Wie bei PA sind auch hier keine Fälle einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bekannt. In einer am 08.09.2015 veröffentlichten Stellungnahme des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) kommt der Wissenschaftliche Beirat des BNN zu dem Ergebnis, dass Spuren von Anthrachinon, u.a. in Tee (Camellia sinensis), auch bei Einhaltung aller Rechtsvorschriften für den Ökologischen Landbau in Spuren zufällig und technisch unvermeidbar auftreten können. „Die Minimierung unerwünschter Substanzen in Tee hat bei uns höchste Priorität“, sagt Dr. Monika Beutgen vom Deutschen Teeverband e.V. „Die Teeunternehmen stehen in engem Kontakt mit den Anbauern, um die Ursachen herauszufinden und das Vorkommen zu beseitigen.“

Vorkommen weiterer Substanzen ist völlig unbedenklich
Neben Anthrachinon und PA untersuchte die Stiftung Warentest die 25 Grüntees außerdem auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Mineralölbestandteile, Pestizide, Nikotin und Radioaktivität. Auch wenn ein Tee aus einem Asia-Laden zu hohe Rückstände von Pestiziden aufwies, ist der Konsum der unerwünschten Substanzen in allen getesteten Tees völlig unbedenklich.

Tee ist sicheres und wertvolles Lebensmittel
Tee ist ein sicheres Lebensmittel und leistet einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung. Zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe können zum Wohlbefinden von Körper und Geist beitragen. Grüner Tee enthält von Natur aus wichtige Mineralstoffe. Darüber hinaus weisen verschiedene wissenschaftliche Studien daraufhin, dass die im Grüntee vorkommenden Flavonoide zum Schutz vor freien Radikalen beitragen und so dabei helfen können, die Entstehung von bestimmten Tumoren und Herzerkrankungen zu hemmen. Wie bei allen Lebensmitteln gilt, dass eine Abwechslung in der Ernährung grundsätzlich ratsam ist.

Weitere Informationen zu Pyrrolizidinalkaloide (PA) finden Sie unter:        

www.engagement-fuer-tee.de
 

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TEE  ·  Deutscher Teeverband e.V.
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Hamburg, Oktober 2015

Kenia ist überraschend: Das sonnige Land im Osten Afrikas ist mit rund 445.000 Tonnen Tee nach China und Indien der drittgrößte Teeproduzent weltweit. Rund zehn Prozent der kenianischen Bevölkerung verdient seinen Lebensunterhalt im Tee-Anbau. Und kein anderes Land der Welt exportiert mehr Tee als Kenia. 423.000 Tonnen Tee, rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion, verließen 2014 die Hafenstadt Mombasa, die Heimat der weltgrößten Tee-Auktion, in aller Herren Länder.

Unvergleichliche Wildreservate in atemberaubender Landschaft – das ist Kenia. Vor dem Safaristart zum Sonnenaufgang noch schnell eine Tasse Tee. Kaum einer weiß, dass die Teeblätter hierfür auch in Kenia gepflückt wurden, in 2014 waren dies rund 445.000 Tonnen. Noch überraschender für viele mag die Tatsache sein, dass kein Land der Welt so viel Tee exportiert wie Kenia: 423.000 Tonnen Tee, also rund 95 Prozent der kenianischen Teeproduktion. Eine weitere Überraschung: Neben dem Tourismus ist Tee einer der größten Wirtschaftsfaktoren des Landes, noch weit vor Schnittblumen und Kaffee.

Eine afrikanische Erfolgsstory
Im Gegensatz zu China und Indien, ist der Tee-Anbau in Kenia noch ganz jung. Erst vor gut 90 Jahren begann man in Kenia, Tee kommerziell zu kultivieren. 1928 verließen dann die ersten Kisten Kenia-Tee, insgesamt fünf Tonnen, in Richtung England. Heute sichert der Tee-Anbau in Kenia den Lebensunterhalt von über vier Millionen kenianischen Arbeitnehmern. Das sind immerhin rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Der größte Teeproduzent ist die Kenya Tea Development Agency (KTDA), in der mehr als die Hälfte aller kenianischen Teebauern genossenschaftlich organisiert sind. Insgesamt betreibt die KTDA für Ihre Mitglieder heute 67 Teefabriken in den verschiedenen Tee-Anbauregionen Kenias.

Die aromatischen Tees aus Kenia sind seit langem unverzichtbarer Bestandteil klassischer Frühstückstee-Mischungen, wie z. B „English Breakfast“. Seit ein paar Jahren finden in Deutschland ausgesuchte Tee-Spezialitäten aus dem sonnigen kenianischen Hochland immer mehr Liebhaber.

 

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