Partnerschaftliches Miteinander statt viel nehmen und wenig geben
Durch langfristige Lieferverträge und verlässlich Partnerschaften schaffen unsere Mitgliedsunternehmen Arbeitsplätze rund um die Erde. Dabei stehen wir in der Verantwortung, für Sicherheit und gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sorgen – für die Mitarbeitenden bei Zulieferern, in Unternehmen und im Verband. Sichere Arbeitsplätze bedeuten häufig allerdings noch nicht, dass auch die Arbeits- und Lebensbedingungen stimmen. Deshalb verbessern unsere Mitgliedsunternehmen in vielen Projekten und durch direkte Hilfe Gesundheit, Bildung und die Lebensqualität der Menschen vor Ort.
Tee lebt von Vielfalt und Respekt
Gleichberechtigung aller Menschen ist für uns und unsere Mitglieder eine Grundvoraussetzung. Sowohl in den Ursprungsländern als auch hier. Niemand soll wegen seiner nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, seiner Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner religiösen oder politischen Überzeugung, einer Behinderung oder der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft Diskriminierung erfahren.
Um einzuschätzen, welche Auswirkungen die Geschäftstätigkeit auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen haben, setzen einige Mitgliedsunternehmen bereits auf menschenrechtliche Risikoanalysen und daraus folgende Maßnahmen wie Audits und Kontrollen vor Ort. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten, die Einhaltung der Menschenrechte zu kontrollieren. Dazu gehören die Prüfung durch Zertifizierungsorganisationen und das brancheninterne Beschwerdetool des Teeverbands.
Was ist eine menschliche Risikoanalyse?
Mit einer menschenrechtlichen Risikoanalyse können Unternehmen erkennen, welche potenziell negativen Auswirkungen ihre Geschäftstätigkeit auf die Menschenrechte haben könnte, um diese zu vermeiden, zu reduzieren oder Betroffene zu entschädigen. Konkret analysieren die Unternehmen ihre Standorte und ihre Lieferketten auf mögliche Menschenrechtsverstöße, bewerten diese Risiken und priorisieren sie. Auf Grundlage der Analyse werden zusätzliche Maßnahmen zur Prävention oder Bekämpfung von beispielsweise Zwangs- und Kinderarbeit, Diskriminierung, Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit ergriffen und regelmäßig geprüft. Am Ende der Risikoanalyse steht immer ein abschließender Bericht.