Tee-Sorten

Tee stammt von der Teepflanze Camellia sinensis und ist der Aufguss aus den getrockneten bzw. fermentierten Blättern, Blattknospen und zarten Stielen.

Ob grün, schwarz oder weiß - Tee zählt weltweit zu den beliebtesten Getränken und das seit Jahrhunderten. Zu den wichtigsten Teeanbauländern zählen Indien, Kenia, Sri Lanka, Indonesien und China.

Erfahren Sie hier mehr über das beliebte Getränk, von der Pflanze bis zur Zubereitung.

Teepflanzen

Die Stammpflanzen des Tees sind die Teesträucher Camellia sinensis und Camellia assamica. Die Camellia assamica ist ein echtes Tropengewächs, das viel Wärme braucht. Der Strauch kann 12 bis 15 Meter hoch werden, wenn man ihn nicht regelmäßig zurück schneidet, und die Blätter sind zehn bis zwölf Zentimeter lang.

Die Varietät sinensis dagegen ist widerstandsfähiger und verträgt Frost. Sie kann unbeschnitten eine Höhe von vier bis sechs Metern erreichen und hat fünf bis acht Zentimeter lange Blätter.

Heute ist die Assam-Hybride, eine Kreuzung der beiden Tee-Urpflanzen, Grundlage für die meisten Teekulturen der Welt. Zur Herstellung von grünem Tee eignen sich die kleineren Blätter der Camellia sinensis besser als die der assamica, denn sie ergeben einen milderen, weniger herben Tee. Generell wird Tee auf hüfthoher Buschgröße gehalten. Dabei muß die Pflanze regelmäßig gestutzt werden, um den Busch in der vegetativen Phase zu erhalten und ein Blühen bzw. Fruchten zu verhindern.

Verarbeitung/Herstellung

Für jeden Gaumen das Lieblingsaroma

Tee bietet eine unendlich breite Palette an Geschmacksnuancen: Sie reicht von blumig-weich bis kräftig-herb. So gibt es mit Sicherheit für jeden Gaumen das Lieblingsaroma. Ausschlaggebend für Aroma und Güte des Tees sind neben der Pflanze selbst vor allem das Anbaugebiet, Klima und Bodenbeschaffenheit, die Lage, Erntezeit und die Verarbeitung. Der Verarbeitungsprozess entscheidet auch, welche Teesorte entsteht. Neben den beiden bedeutensten Sorten, dem Schwarzen und dem Grünen Tee, gibt es noch eine Vielzahl von Spezialitäten, wie Oolong Tee, Weißen Tee, Gelben Tee und Pu-Erh Tee.

Die wichtigsten Schritte bei der Herstellung von Schwarzem Tee sind:

  • Welken der Blätter
  • Rollen der Blätter
  • Fermentieren
  • Trocknen
  • Sieben und sortieren

Für Grüne Tees werden die Blätter entweder mit Wasserdampf behandelt oder in eisernen Pfannen erhitzt. Dadurch wird eine Fermentation verhindert und die grüne Farbe der Blätter bleibt erhalten. Im Anschluss werden die Blätter gerollt, getrocknet, gesiebt und sortiert.

Die großen, klassischen Tee-Sorten und ihre typischen Eigenschaften finden Sie hier:

Weißer Tee

Weißer Tee stammt ebenso wie Schwarzer und Grüner Tee vom Teestrauch Camellia sinensis. Weißer Tee wird getrocknet und nur minimal verarbeitet, so dass die Blattstruktur weitgehend erhalten bleibt. Insbesondere verbleiben so die feinen Härchen an dem Blatt, weshalb der trockene Tee ein weißliches Erscheinungsbild zeigt. Diesem verdankt er seinen Namen. Eine besondere Art des Weißen Tees ist der Pai Mu Tan, der nur in der chinesischen Provinz Fujian hergestellt wird.

Grüner Tee

Grüner Tee stammt ebenso wie Schwarzer Tee von der gleichen Pflanze, dem Teestrauch Camellia sinensis. Von Schwarzem Tee unterscheidet er sich durch die Herstellungsweise. Grüner Tee ist nicht fermentiert. Wesentliche Herstellungsschritte bei Grünem Tee sind das Dämpfen(japanische Methode) oder Rösten (chinesische Methode) des frischen Blattguts, durch das die grüne Farbe der Blätter erhalten bleibt. Darauf folgen das Rollen, das Trocknen und das Sortieren.

Matcha Tee

Ursprünglich ist der Matcha in Japan beheimatet. Das Wort „Macha“ [抹茶] bedeutet „gemahlener Tee“.

Matcha ist der einzige Tee der „mitgetrunken“ wird. Er ist fein-gemahlener Grüntee aus Tencha, auch Schatten-Tee genannt. Die Teesträucher werden ca. 2 bis 3 Wochen vor der Pflückung beschattet. Durch diese Maßnahme wird u.a. die Produktion des grünen Blattfarbstoffs Chlorophyll angeregt und der Matcha erhält dadurch seine intensive und satte grüne Farbe.

Darüber hinaus wird der Tencha nach dem Trocknen nicht gerollt, sondern es werden – bei hochpreisigen Sorten auch heute noch immer manuell – die feinen Blattstiele und -adern entfernt. Dann wird der Tencha mit Mühlen aus schwerem Granitstein langsam zu feinstem Pulver vermahlen, das dann Matcha genannt wird. Es gibt heute auch Matchas, die nach traditionellem japanischen Verfahren in China hergestellt werden.

Oolong Tee

Oolong Tee ist ein halbfermentierter Tee, d.h. dass bei seiner Herstellung die frischen Teeblätter nur am Rand fermentieren. Er stammt vor allem aus Taiwan und Teilen Chinas. Je nach Qualität reicht die Geschmacksskala von malzig-brotig bis fruchtig-duftig, im Aroma an reife Pfirsiche erinnernd. Die Tassenfarbe reicht von bernsteingelb bis tieforange.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee ist die bei weitem beliebteste Teesorte. Er stammt vom Teestrauch Camellia sinensis. Die wesentlichen Herstellungsschritte bei der Produktion von Schwarzem Tee sind das Welken der Teeblätter, das Rollen, das Fermentieren, das Trocknen und das Sortieren.

Pu-Erh Tee

Pu-Erh Tee, teilweise auch als „Roter Tee“ bezeichnet, ist eine Spezialität aus der chinesischen Provinz Yunnan. Pu-Erh erhält durch eine spezielle Nach-Fermentation seine dunkle, rötliche Farbe und den kräftigen, erdigen Geschmack.

Erfahren Sie mehr über die Welt des Tees

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