Deutschlands Importländer
Sri Lanka verbesserte sich 2025 um einen Platz und liegt nun auf Rang 1 der wichtigsten Herkunftsländer für den deutschen Markt. Etwas mehr als 11.300 Tonnen Tee gelangten aus dem Inselstaat nach Deutschland. Damit stiegen die Importe von 2024 auf 2025 deutlich um rund 1.855 Tonnen beziehungsweise knapp 19,5 Pro- zent. Der Gesamtanteil von Tee aus Sri Lanka am deutschen Markt lag bei etwas mehr als 21,7 Prozent.
China belegte 2025 Platz 2 in der Tee-Importstatistik. Aus dem Reich der Mitte wurden etwas mehr als 10.117 Tonnen Tee nach Deutschland importiert. Die Importe stiegen im Vergleich zum Vorjahr um rund 1.280 Tonnen beziehungsweise fast 14,5 Prozent. Der Anteil an der gesamten importierten Teemenge lag bei etwa 19,3 Prozent.
Indien fiel in der Importstatistik zurück: Nach Platz 1 im Jahr 2024 reichte eine Importmenge von etwas mehr als 9.540 Tonnen 2025 nur noch für Rang 3. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrug rund 903 Tonnen beziehungs- weise gut 8,6 Prozent. Der Anteil an der importierten Gesamtmenge sank um mehr als 3,5 Prozentpunkte. Anhaltende Dürreperioden in einigen indischen Anbaugebieten wirkten sich negativ auf die Erträge aus.
Afrika – unter anderem mit den Erzeugerländern Kenia, Malawi, Mosambik, Uganda, Ruanda und Tansania – entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Akteur für den deutschen Markt. Insgesamt wurden von dort etwas mehr als 6.900 Tonnen Tee eingeführt. Damit stieg die Importmenge gegenüber dem Vorjahr um rund 1.600 Tonnen beziehungsweise etwa 30 Prozent. Der Anteil an der gesamten importierten Teemenge lag bei über 13 Prozent und erhöhte sich damit um etwas mehr als 2 Prozentpunkte.